Unsere Gemeinden sollen ein Ort bleiben, an dem Menschen aller Generationen ihren Platz finden – unabhängig von Einkommen, Lebensphase oder Familiengröße. Doch der Mangel an bezahlbarem und freiem Wohnraum belastet viele. Große Projekte der letzten Jahre haben gezeigt, dass der Immobilienmarkt allein diese Aufgabe nicht löst. Wir brauchen neue, klug geplante Baugebiete, aber auch die konsequente Nutzung leerstehender Gebäude und die Förderung moderner Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser oder gemeinschaftliche Wohnprojekte. So können wir Flächen sparen und gleichzeitig lebendige Nachbarschaften fördern.
Stadtentwicklung bedeutet für uns mehr als Bauen:
- Durch Maßnahmen zum Natur- und Umweltschutz möchten wir nachfolgenden Generationen gute Lebensbedingungen vor Ort bewahren.
- Regenwasser kann durch kommunale und private Zisternen und Regenrückhaltebecken für Bewässerungs- und Kühlungseffekte genutzt werden.
- Neue Baugebiete sehen die Anschaffung von Zisternen vor und werden durch kommunale Zisternen ergänzt.
- Trinkwasser könnte an öffentlichen Plätzen über Trinkwasserbrunnen kostenfrei zur Verfügung stehen.
- Marktplatz und Dorfplätze können durch Begrünung, Beschattung, Wasserläufe, Vernebelung, Trinkbrunnen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen einladen.
- Die Empfehlungen aus dem kommunalen Schwammstadtkonzept sollen Stück für Stück umgesetzt werden.
Wir wollen attraktive, grüne und lebensnahe Ortskerne, sichere Wege, schattige Plätze und Räume für Begegnung – all das macht unsere Gemeinden lebenswerter und stärkt das Miteinander. Die Planung muss nachhaltig, sozial und zukunftsorientiert sein, damit sich unser Lebensraum gesund weiter-entwickelt.
Ziel ist ein Wohn- und Lebensumfeld, das Familien, Senioren, Singles, Jugendlichen und Zuziehenden gleich-ermaßen Perspektiven bietet.
